Radonsanierung

Empfehlungen an die Bauherrschaft

Wir empfehlen den Bauherrschaften die erforderlichen Massnahmen zum Schutz vor erhöhter Radongaskonzentration nach den anerkannten Regeln der Baukunde zu treffen, insbesondere im Gebiet mit erhöhtem Radonpotenzial.
Bei Neubauten, Umbauten und auch bei Sanierungen wird empfohlen, so zu bauen, dass nicht nur der heutige Radonrichtwert von 400 Bq/m³, sondern auch der geplante Richtwert von 100 Bq/m3 nicht überstiegen wird. Dazu sind geeignete Massnahmen zu treffen, welche in den meisten Fällen technisch einfach sind.
Bei Umbauten wird empfohlen, vorgängig eine Radonmessung vorzunehmen. Das Bundesamt für Gesundheit (Adresse unten) führt eine Liste der anerkannten Messstellen für Radonmessungen und gibt Auskünfte über Sanierungsmöglichkeiten.

Behördliche Kontrolle
Anlässlich der Bauabnahme kann der Kanton stichprobenweise Radonmessungen durchführen. Wird der Grenzwert von 1’000 Bq/m³ (ab 2014 voraussichtlich 300 Bq/m3) in Wohn- und Aufenthaltsräumen überschritten, muss das Gebäude zu Lasten des Eigentümers resp. der Eigentümerin saniert werden.

Sind Sie an einer Radonmessung interessiert?
Messungen der Radonbelastung macht man sinnvollerweise während der Heizperiode. Interessierte Liegenschaftsbesitzer und Mieter können das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt kontaktieren.

Adressen
Bundesamt für Gesundheit (BAG), Fachstelle Radon und Abfälle, 3003 Bern
Tel. 031-324’68’80, Fax 031-322’83’83

Fachstelle Umwelt der Gemeinde Riehen, Wettsteinstr. 1, 4125 Riehen
Tel. 061-646’82’94, Fax 061-646’81’24